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(BMWi) - Vom 07.02.2021 bis zum 11.02.2022 führt die Deutsch-Thailändische Handelskammer (AHK Thailand), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnung nach Thailand durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU) aus den Bereichen Eisenbahnbau, Bahntechnik und Schienenverkehr. Realisiert wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem deutschen Projektpartner SBS systems for business solutions GmbH und der fachlichen Unterstützung durch den Verband der Bahnindustrie in Deutschland e.V. (VDB). Vor Ort in Thailand werden als Partner die German-Thai Railway Partnership (GTRP) bzw. die German-Thai Railway Association (GTRA) eingebunden.

Die Infrastruktur soll in seiner Gesamtheit in Thailand ausgebaut werden. Zahlreiche Infrastruktur-Großprojekte sind Teil der sogenannten „20-Year National Strategy (2018-2037)“ bzw. der „Thailand Transport System Development Strategy (2018-2037)“. Die thailändische Regierung sieht dabei den Ausbau des Schienenverkehrs im Königreich als eine Priorität an. Der Aufbau von Schienenverbindungen in alle Regionen des Landes soll bis 2028 erfolgen. Das fast exklusiv aus Single-Track (ca. 90%) bestehende Schienennetzwerk in Thailand umfasst gegenwärtig insgesamt rund 4.000 km und deckt lediglich 47 Provinzen ab. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen mehrere Strecken mit Doppelspurlinien in Betrieb gehen, die zusammen mehr als 700 km Länge aufweisen. Im Rahmen einer zweiten Phase sind weitere Doppelgleis-Projekte vorgesehen (insgesamt 1.483 km). Aktuell sind zudem zwei Projekte im Bereich der Hochgeschwindigkeitszüge angelaufen (Verbindung von drei Flughäfen und die Hochgeschwindigkeitsbahnlinie Thailand und China).

Auch die Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrssystems in Bangkok wird derzeit weiter vorangetrieben. Ein Dutzend neuer Trassen stehen auf dem Plan, von denen einige bereits in Betrieb gegangen sind, weitere aktuell errichtet werden oder die Baugenehmigung erteilt wurde, und andere die noch in der Umwelt- oder Machbarkeitsstudie stecken. In den nächsten Jahren ist neben den Projekten in Bangkok, auch der Bau von Nahverkehrssystemen in anderen Provinzen geplant (Chiang Mai, Phuket, Khon Kaen). Der Bang Sue Hauptbahnhof in Bangkok soll den Bahnhof Hua Lamphong als zentralen Schienenknotenpunkt für den Fernverkehr im Königreich ab November 2021 ablösen. Mit der Bang Sue Central Station entsteht ein neuer hochmoderner Bahnhof für Nahverkehr (SRT Dark Red und Light Red), Fernverkehr und Hochgeschwindigkeitszüge. Insgesamt wird der Bahnhof über 20 Plattformen aufweisen.

Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer spezifische Informationen in Form einer Zielmarktanalyse zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. In Thailand werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit thailändischen Geschäftspartnern und hochrangigen Vertretern aus Ministerien und Fachverbänden sowie Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 31. August 2021.

Weitere Informationen gibt es unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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