(GTAI) - Erneuerbare Energien spielen in Bangladesch bislang kaum eine Rolle, doch das könnte sich bald ändern. Ende 2020 hat die Regierung einen detaillierten Aktionsplan zum Ausbau der Solarstromerzeugung vorgestellt. Das Potenzial hierfür schätzt die Sustainable and Renewable Energy Development Authority (SREDA) in den nächsten 30 Jahren auf bis zu 40 Gigawatt (GW). Ende 2020 hatten die erneuerbaren Energien mit 700 Megawatt (MW) einen Anteil von gerade einmal 3 Prozent am Strommix. Die Solarkapazitäten lagen bei knapp 470 MW, davon waren allerdings nur die Hälfte netzgebunden. Der Rest entfiel auf Stand-alone-Aufdachanlagen, Solarpumpen, Straßenbeleuchtung und die Stromversorgung von Mobilfunkmasten.

Eine stärkere Fokussierung auf die erneuerbaren Energien wäre auch eine Kurskorrektur der bisherigen Energiepolitik. Bangladeschs Wirtschaft ist in den den letzten zehn Jahren rasant gewachsen, und die Stromerzeugung wurde kontinuierlich ausgebaut. Lagen die Kapazitäten 2009 noch bei 5 GW waren es Ende 2020 bereits 22 GW. Um den wachsenden Strombedarf decken zu können, müssten sie bis 2030 auf 40 GW gesteigert werden, so eine frühere Schätzung des Ministry of Power, Energy and Mineral Resources. Den Investitionsbedarf hierfür beziffert die Regierung auf mindestens 70 Milliarden US-Dollar (US$).

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