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(Bayern) - Der bayerische Außenhandel setzt den eingeschlagenen Stabilisierungskurs fort. Die Unternehmen aus dem Freistaat exportierten im November 2020 Waren im Wert von 16,2 Milliarden Euro. Das sind 0,1 Prozent mehr als im November 2019. „Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr konnten die bayerischen Exporte im November im Jahresvergleich leicht zulegen. Das ist noch keine eindeutige Trendwende, aber ein Hoffnungszeichen im zweiten Lockdown“, kommentiert Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die vom Bayerischen Landesamt für Statistik vorgelegten Außenhandelszahlen.

Aiwanger rechnet mit einer stetigen, jedoch langsamen Erholung im Handel mit dem Ausland: „Es gibt keinen schnellen Weg zurück zu gewohnten Exportrekorden. Aber unsere Kernindustrien arbeiten Rückstände auf und bewältigen die Herausforderungen der Pandemie zusehend besser.“ So bewegten sich die Automobil-Ausfuhren im November noch um 7,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau, die Maschinen-Exporte um 5,3 Prozent.

Der Minister weiter: „Corona hat zu Verschiebungen im internationalen Handelsgefüge geführt. Im Geschäft mit China konnten wir einen Zuwachs von 12,6 Prozent verzeichnen. Bei den Ausfuhren in die USA werden wir die 11,3 Prozent unter Vorjahr noch verbessern. Ich setze große Hoffnungen auf eine Verbesserung der Handelsbeziehungen mit den USA.“

Der Export allein werde als Konjunkturmotor aber nicht ausreichen, so Aiwanger: „Wir brauchen eine schnelle und nachhaltige Unterstützung für die Krisen-Branchen. Dazu gehören ein verbesserter steuerlicher Verlustrücktrag genauso wie unkomplizierte Finanzhilfen zum Abfedern der Lockdown-Schäden. Ganz entscheidend ist, dass wir mit intelligenten Schutz- und Hygienekonzepten sowie technischen Vorkehrungen und dem Einsatz von FFP2-Masken wegkommen von monatelangen Schließungen. Auch die stärkste Exportnation kann sich das nur kurze Zeit leisten.“

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