(BMWi) - Vom 28. März bis 1. April 2022 organisiert die Commit Project Partners GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) eine Geschäftsanbahnungsreise nach Russland zum Thema Schiffbauindustrie und Meerestechnik.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Die Maßnahme wird von folgenden Partnern tatkräftig unterstützt: IHK St. Petersburg, IHK Nischni Nowgorod, Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM), Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) - AG Marine Equipment and Systems und Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Sollten die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie eine physische Durchführung vor Ort nicht zulassen, kann das Projekt, in Abstimmung mit den Teilnehmern, auf ein digitales Format umgestellt werden. Die Eigenanteile der Unternehmen werden in diesem Fall um die Hälfte reduziert.

Russland ist eines der größten Absatzmärkte der Welt und ein attraktiver Wirtschaftsstandort sowie wichtiger Handelspartner für Deutschland. Die Coronakrise wirkt sich zwar auch gravierend auf die wirtschaftliche Entwicklung aus, ebenso wie der steigende Protektionismus und die weiter geltenden US- und EU-Sanktionen, doch Russland bleibt ein wichtiger Markt mit viel Potenzial und vielen Möglichkeiten für deutsche Exportunternehmen.

Im maritimen Sektor Russlands besteht weiterhin ein großer Bedarf an Systemen, Ausrüstungen und Technologien.  Die besten Chancen haben Anbieter von Systemlösungen, Antriebs- und Automatisierungstechnik, Propeller und Komponenten für die Kraftübertragung, Elektronik, Armaturen und Navigationstechnik. Zudem sind deutsche Ausrüstungen für Eisbrecher, Handelsschiffe für den arktischen Einsatz und weitere Spezialschiffstypen sehr gefragt. Weitere Handelsfelder stellen die Digitalisierung sowie die Nachhaltigkeit im Schiffbau dar. Dazu soll trotz des steigenden Protektionismus weiterhin auf die internationale Expertise zugegriffen werden. Deutsche Hersteller und Zulieferer aus dem Schiffbau können auf diese Weise neue Geschäftsbeziehungen auf- und ausbauen und ihre Produkte vor Ort zum Einsatz bringen.  

Ziel der Geschäftsanbahnung ist die Vermittlung individueller und relevanter Geschäftsgespräche. Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Branchenvertreter vorgestellt und anschließend individuelle B2B-Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern geführt. Unternehmens- und Behördenbesuche sowie Besichtigungen von ausgewählten Werften dienen der Heranführung an konkrete Projekte und Partner. Dabei werden die deutschen teilnehmenden Unternehmen auch über Marktchancen und -entwicklungen, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie praktische Fragen zur russischen Schiffbaubranche informiert. Bereits im Vorfeld erhalten die Teilnehmer eine Zielmarktanalyse, die ihnen eine fundierte Vorbereitung auf den Markteinstieg ermöglicht.

Die Zielgruppe dieser Maßnahme sind KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland. Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).
Anmeldungen werden bis zum 11. Februar 2022 erbeten. KMU haben Vorrang vor Großunternehmen. 

Weitere Informationen: 
Projektflyer (pdf) 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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