(GTAI) - Im Reich der Mitte ziehen die Verkäufe von Baumaschinen wieder an. Im Vergleich zur Vorjahresperiode setzte die Branche im 1. Halbjahr 2020 mit umgerechnet fast 55 Milliarden US-Dollar (US$) ganze 14,4 Prozent mehr um. Die China Construction Machinery Association führt diese positive Entwicklung auf staatliche Infrastrukturmaßnahmen zurück, mit deren Hilfe Beijing versucht, die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abzufedern.

Die Investitionen in die Transport-Infrastruktur sind in den ersten sieben Monaten 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent gewachsen, so das nationale Statistikamt (National Bureau of Statistics; NBS). Dabei war das 1. Quartal 2020 noch von einem fast kompletten Stillstand geprägt. Auch in den Folgemonaten konnte es nicht überall direkt wieder losgehen, unter anderem weil es an Wanderarbeitern auf den Baustellen vor Ort fehlte.

Überdurchschnittlich hohe Geldsummen flossen im Zeitraum Januar bis Juli 2020 in den Pipelinebau (+13,8 Prozent) und in den Ausbau des Eisenbahnnetzes (+5,7 Prozent). Der Straßenbau, auf den erfahrungsgemäß das Gros der Infrastrukturinvestitionen entfällt, wuchs um 2,4 Prozent. Während Investitionen in die Luftfahrt um 36,3 Prozent einbrachen, stagnierte der Bereich Wassertransporte (-0,1 Prozent). Für die zweite Jahreshälfte wird ein weiterer Anstieg erwartet. Hinzu kommen Aspekte wie billiges Geld für Staatsunternehmen und das allgemeine Wiederanziehen der Wirtschaft im Sommer 2020, wodurch Investitionen in den Immobiliensektor erneut gefördert werden.

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