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(BMWi) - Vom 08. bis 11. Februar 2021 führt die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (AHK Tschechien) in Kooperation mit der Bayern Handwerk International GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Tschechien durch.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.
Die Reise richtet sich an deutsche Unternehmen aus den Bereichen Restaurierung, Renovierung und Sanierung.

Die in Tschechien zu 94% ausgelastete Bauwirtschaft, das gute Image des deutschen Handwerks, und das durch Fachkräftemangel gestiegene Lohnniveau bieten deutschen Handwerksbetrieben derzeit besonders attraktive Rahmenbedingungen, um in den tschechischen Markt einzutreten. Zudem ist das Investitionsvolumen im Bereich der Denkmalsanierung, aufgrund der Vielzahl an schützenswerten Gebäuden, sehr hoch.

Die Teilnehmer der Geschäftsanbahnungsreise erwartet in Tschechien ein abwechslungsreiches Programm:

  • Unternehmenspräsentationen deutscher Teilnehmer vor geladenem Fachpublikum, zur Netzwerk-Erweiterung und Generierung neuer B2B-Kontakte
  • Individuelle und begleitete Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern, Kunden und Branchenexperten
  • Besuche ausgewählter Sanierungs- und Denkmalschutzobjekte, gemeinsam mit renommierten Experten
  • Eine umfassende Zielmarktanalyse mit Informationen zur Wettbewerbssituation, wird im Vorfeld der Reise zur Verfügung gestellt, ein Länderbriefing wird vor Ort durchgeführt.

Mit dem tschechischen Markt erschließen die deutschen Unternehmen eine der wachstumsstärksten Volkswirtschaften der EU. Neben der günstigen geographischen Lage besitzt Tschechien viele investitionsbedürftige Bauobjekte: das Nationale Denkmalinstitut (NPÚ) erfasst mehr als 40.000 unbewegliche Denkmäler, alleine in der Hauptstadt Prag existieren über 2.000. Bei 40% der denkmalgeschützten Objekte handelt es sich dabei um Wohnhäuser, ebenso bilden ca. 6.500 Kirchenobjekte eine große Gruppe schützenswerter Gebäude.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen.

Teilnahmeberechtigt sind 12 deutsche kleine und mittlere Unternehmen, Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen. Für alle Teilnehmer werden die individuellen Leistungen in Anwendung der De-minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 Euro (netto). Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 30. Oktober 2020 zu der Reise anmelden.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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