(GTAI) - Die Entwicklung der digitalen Gesundheitswirtschaft erscheint in China häufig als großes Public-Private-Partnership-Projekt. Zwar zeigt man sich für Input aus dem Ausland offen. Dabei ist prinzipiell jede internetbasierte Dienstleistung (mit Ausnahme des reinen Onlinehandels) für ausländisches Investment verschlossen oder nur mit rechtlich fraglichen Workarounds zugänglich. Aus der digitalen Dominanz großer Internetgiganten und dem nach wie vor staatlich dominierten Gesundheitssektor hat sich eine Gemengelage entwickelt, die den Marktzutritt sowie nachhaltigen Erfolg für ausländische Anbieter er­schwert.

Hinzu kommen umfangreiche Anforderungen zur Zertifizierung und Genehmigung von Gesundheitsprodukten, unter die auch viele Lösungen von Digital Health fallen. Gleichzeitig sind angeführte datenschutzrechtliche Vorschriften und Einschränkungen zu beachten. Der einem Genehmigungsvorbehalt unterliegende transnationale Transfer personenbezogener Daten schafft Wettbewerbsnachteile. Prinzipiell müssen in China erhobene Gesundheitsdaten im Land gespeichert werden, wobei Kunden- und Verschlüsselungsdaten auf Aufforderung – beispielsweise zur Terrorismusbekämpfung – an zuständige Behörden herauszugeben sind.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei Germany Trade & Invest

Weitere Meldungen

Suche IXPOS-News

Der Leitfaden „Industriewassermanagement“ zeigt, wie Wasser in Industrieprozessen nachhaltig und effizient genutzt werden kann.

Mehr lesen

Die USA sind Haupthandelspartner der hessischen Maschinenbauer, aber auch die Importe aus China steigen ebenfalls zweistellig an.

Mehr lesen

Geschäftsreisen sollen zunehmend wieder physisch durchgeführt werden

Mehr lesen