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(GTAI) - Digitale Formate zur Erschließung von Auslandsmärkten eröffnen gute Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen. So lautet das Fazit des Markterschließungsprogramms (MEP) aus 2020.

Insbesondere Sondierung und Erstkontakt können über die digitale Kommunikation erfolgreich abgebildet werden und bieten den Vorteil zeitlicher Flexibilität beim Matchmaking. Die digitale Durchführung der Projekte zur Markterschließung führte zu einer höheren Reichweite bei den deutschen Teilnehmergruppen und zur Erschließung neuer Teilnehmerspektren in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Eine Reise ins Zielland ist jedoch weiterhin für die erfolgreiche Geschäftsanbahnung in zahlreichen Branchen zielführend und wichtig. In Kombination mit der digitalen Qualifizierung zu Anfang des Prozesses könnte der Aufenthalt im Zielmarkt allerdings in Zukunft kürzer ausfallen.

Die Projektplanung für 2021 ist seitens des MEP sowie seiner Partner und Durchführer flexibel angelegt und wird sich so kurzfristig wie möglich an den aktuellen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie in den Zielländern ausrichten.

Eine digitale Durchführungsquote von 90 % in 2020 belegt die hohe Reaktionsfähigkeit des Markterschließungsprogramms sowie das weiterhin hohe Interesse von KMU an der Internationalisierung.

Mit dem Markterschließungsprogramm für KMU (MEP) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei ihrem Einstieg in ausländische Märkte. Jährlich profitieren rund 1.500 Unternehmen von 150 projektbezogenen Maßnahmen.

iXPOS führte ein Interview mit Christian Tippelt, Leiter der Geschäftsstelle Markterschließungsprogramm, über digitale Veranstaltungsformate.

Zum Interview mit Christian Tippelt

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