(GTAI) - Mit dem Ausbruch der politischen Unruhen im Juni 2019 geriet Hongkongs Einzelhandel bereits in schweres Fahrwasser. Die Coronapandemie und das Schließen der Grenzen Anfang 2020 verschlimmerten die Lage zusätzlich. Die Umsätze des Einzelhandelssektors sanken in den ersten acht Monaten 2020 laut Angaben des lokalen Statistikamtes um 30 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Der E-Commerce hat durch die Coronakrise hingegen enormen Rückenwind erhalten und kann als großer Krisengewinner bezeichnet werden. Vor dem Ausbruch des neuartigen Virus hatte sich das Online-Geschäft in der ehemaligen britischen Kolonie noch nicht richtig durchgesetzt. Viele Hongkonger bevorzugten das traditionelle Einkaufserlebnis. Doch in Zeiten von Social Distancing bleiben viele Einheimische lieber zu Hause und bestellen ihre Waren im Internet.

Daten des staatlichen U-Bahn-Betreibers Mass Transit Railway (MTR) deuten unter anderem darauf hin, dass die Bevölkerung die zentralen Einkaufsmeilen der Stadt mied. So lagen die Passagierzahlen zwischen Januar und September 2020 ein Drittel unter dem Vorjahresniveau. Zu den stärksten Rückgängen kam es zwischen Februar und April sowie im Juli und August. In diesen Monaten verzeichnete die Sonderverwaltungsregion (SVR) – zumindest für Hongkonger Verhältnisse – besonders hohe Ansteckungszahlen.

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