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(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die SBS systems for business solutions GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Malaysischen Industrie- und Handelskammer (AHK Malaysia) vom 15.11.2021 bis zum 19.11.2021 eine digitale Geschäftsanbahnung zum Thema “Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Malaysia“.

Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Zivile Sicherheitstechnologien und –dienstleistungen und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische deutsche Unternehmen (KMU). Fachliche Unterstützung erfolgt durch den Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), den Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) sowie den Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. (BHE).

Das Marktpotenzial Malaysias im Bereich der zivilen Sicherheitstechnologien (Cybersicherheit, Grenzschutz, Infrastrukturschutz sowie Katastrophen- und Pandemieschutz) ist sehr breit. Im Haushaltsplan für 2021 wurden von der Regierung insgesamt RM 15,86 Mrd. (ca. EUR 3,2 Mrd.) für den Bereich Sicherheit genehmigt. Die Branche der zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Malaysia ist vielfältig und bietet verschiedenste Geschäftschancen für deutsche Unternehmen: Im Bereich des Gebäudeschutzes werden Alarm- und Überwachungssysteme in Bürogebäuden oder in Shopping Malls benötigt; Metalldetektoren sind dagegen bei Eingangs- und Einreisekontrollen notwendig. Die Internetsicherheit spielt in Malaysia ebenfalls eine große Rolle, da allein der einheimische Finanzmarkt täglich rund einer Million Cyberattacken ausgesetzt ist. Im Bereich des Seuchenschutzes ist Malaysia 2020 in Hinblick auf den Umgang mit COVID-19 zum Vorbild für andere Länder avanciert, da die offiziellen Fallzahlen aufgrund einer monatelangen Ausgangssperre, Grenzschließungen, digitaler Nachverfolgung von Kontakten mittels App-Lösungen im Vergleich zu Europa und den USA relativ niedrig geblieben sind. Firmen müssen sich an eine Vielzahl von neuen Standardanweisungen halten und investieren daher verstärkt in technische Lösungen sowie ein modernes Risikomanagement.

Im Vorfeld der virtuellen Geschäftsanbahnung erhalten die Teilnehmer spezifische Informationen in Form einer Zielmarktanalyse zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. Über Online-Konferenztools werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine über Videokonferenzen mit malaysischen Geschäftspartnern und Fachverbänden sowie digitalen Firmenbesuchen schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 30. Juli 2021. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen beschränkt. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine Unternehmen haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen gibt es unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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