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(ZVEI) - Von Januar bis August 2020 legten die Exporte deutscher elektromedizinischer Technik trotz der weltwirtschaftlich schwierigen Lage um 3,9 Prozent auf insgesamt 9,9 Milliarden Euro gegenüber demselben Zeitraum des Jahres 2019 zu. „Insgesamt wirkt der Export elektromedizinischer Geräte und Anlagen im Moment als Stabilisator für die Branche“, so Hans-Peter Bursig, ZVEI-Fachverbandsgeschäftsführer Elektromedizinische Technik anlässlich der ersten virtuellen Medica 2020.

„Medizintechnische Investitionsgüter werden in der Regel nach konkreten Vorgaben der Kunden hergestellt, sodass zwischen Beauftragung, Produktion und Auslieferung stets eine gewisse Zeitspanne liegt. Dieser Prozess hilft jetzt dabei, den für das Jahr 2020 erwarteten Rückgang der weltweiten Nachfrage (-3 %) abzufedern.“ Noch im Gesamtjahr 2019 waren die Exporte um 10,6 Prozent auf 15,1 Mrd. Euro gegenüber dem Jahr 2018 gestiegen.

Obwohl die Hersteller elektromedizinischer Technik derzeit auch von der weltweiten konjunkturellen Entwicklung betroffen sind, bestehen gute Chancen auf eine zügige Erholung bereits im Jahr 2021. Laut aktueller statistischer Prognosen wird mit einem Anstieg der weltweiten Nachfrage in der Größenordnung von acht Prozent gerechnet. „Über beide Jahre betrachtet, würde die Nachfrage dann wieder dem langjährigen Trend folgen“, so Bursig.

Deutsche Hersteller elektromedizinischer Technik erzielen mehr als 80 Prozent ihres Umsatzes im Export. „Umso wichtiger ist deshalb, dass Plattformen für den internationale Austausch stattfinden, wie die Medica als weltweite Leitmesse für Medizintechnik.

Weitere Statistiken finden Sie beim ZVEI

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