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(BMWi) - Die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Marktauf- bzw. -ausbau im Bereich Cybersicherheit von Medizinprodukten steht im Mittelpunkt der Leistungsschau, die die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) vom 5. bis 6. April 2022 durchführen wird.


Verbundene Medizinprodukte, die im Laufe der COVID-19 Pandemie an Aktualität gewonnen haben, umfassen sowohl Geräte als auch Implantate, mobile Anwendungen und Software für das Gesundheitswesen. Auch in Frankreich ist die Zahl der Cyberangriffe auf vernetzte Objekte in den letzten Jahren gestiegen – ein Trend, der Gesundheitseinrichtungen, Hersteller von medizinischen Produkten, medizinisches Fachpersonal und Patienten vor eine große Herausforderung stellt. Das im Kontext der Pandemie ohnehin anfällige Gesundheitssystem wird durch Cyberangriffe, die Risiken für den Datenaustausch, die Fernüberwachung von Patienten sowie die Steuerung und Wartung von Geräten mit sich bringen, weiter geschwächt.

Mit einem jährlichen Wachstum von 10 % repräsentiert der französische Markt für Medizinprodukte und verbundene Objekte im Gesundheitsbereich einen Jahresumsatz von 30 Mrd. Euro und profitierte 2019 von Investitionen in Höhe von 4 Mrd. Euro. Weiterhin scheint das digitale Segment noch ein aufstrebender Markt zu sein: 51 % der Unternehmen im Bereich der Medizinprodukte in Frankreich befinden sich in der Entwicklungsphase von vernetzten medizinischen Geräten, Lösungen oder digitalen Anwendungen.

Derzeit stellen internationale Unternehmen ein Viertel der Medizintechnikunternehmen in Frankreich dar und erwirtschaften zwei Drittel des Umsatzes: der französische Markt eröffnet somit für innovative deutsche KMU echte Absatzchancen und Partnerschaftspotenziale für innovative deutsche KMU im immer wichtiger werdenden Bereich Cybersicherheit von Medizinprodukten.  

Das Exportförderprogramm bietet den teilnehmenden Unternehmen folgende Leistungen:

  • Bereitstellung wichtiger branchenspezifischer Informationen zu Frankreich sowie zusätzliche unternehmensspezifische Kompaktinformationen.
  • Workshop (u.a. umfassende Marktinformationen, Vertrieb Frankreich, interkulturelle Aspekte, rechtliche und steuerliche Informationen zum Vertrieb).
  • Leistungspräsentation der deutschen Teilnehmer vor einem gezielt ausgewählten Fachpublikum einschließlich einer Kooperationsplattform für Geschäftsgespräche.
  • Diskussionsrunden mit Experten zu aktuellen deutsch-französischen Themen. 
  • Besuch und Diskussionen bei/mit wichtigen Marktplayern im Bereich Cybersicherheit von Medizinprodukten.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms (MEP) Exportinitiative Gesundheitswirtschaft für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Nähere Informationen zum Programm „Cybersicherheit von Medizinprodukten“, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung können unter www.francoallemand.com/cyber2022 entnommen werden. 

Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2022

Weitere informationen finden Sie ebenfalls im Projektflyer

Unter www.ixpos.de/markterschliessung ist eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms.


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