(GTAI) - Durch hohe Infektionszahlen zu Beginn der Coronakrise ist die Situation in den Pflege- und Altenheimen wieder stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Nur etwa 1 Prozent der Bevölkerung lebt in Pflegeheimen. Diese verzeichneten jedoch in der Pandemie bisher 30 Prozent der Todesfälle. Viele Heime hatten verspätet Schutzmaßnahmen ergriffen, da zu Beginn der Krise Schutzmaterial schwer zu bekommen war. Nach einem vollständigen Besuchsverbot während des ersten Lockdowns von Mitte März bis Mitte Mai 2020 wurden Besucherprotokolle und periodische Testungen des Personals eingeführt, auch um im zweiten Lockdown ab Ende Oktober Besuche weiter zu ermöglichen.

Ende Mai 2020 startete die Regierung eine Konsultationsphase, um ein Maßnahmen- und Investitionspaket für den Gesundheitssektor zu schnüren, das Präsident Emmanuel Macron Ende März versprochen hatte. Dabei wurden in der Altenpflege drei wesentliche Probleme identifiziert. Erstens verschärft sich der bereits akute Personalmangel weiter, da Pflegeberufe als unattraktiv gelten. Zweitens sind viele Heime in einem schlechten Zustand, da in den letzten Jahren zu wenig in die Instandhaltung investiert worden ist. So gilt ein Viertel der Pflegeheime als stark überaltert. Und drittens gilt die Zusammenarbeit und Koordinierung mit Krankenhäusern, den regionalen Gesundheitsbehörden und den lokalen Stadtverwaltungen als schlecht.

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