(BMWi) - Vom 20. bis 24. Juni 2021 führt MENA Business GmbH in Kooperation mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Marokko (AHK Marokko) und mit Unterstützung des VDMA Mining im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Geschäftsanbahnungsreise in Marokko mit Schwerpunkt Bergbau / Rohstoffe durch.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Sollten die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie eine physische Durchführung vor Ort nicht zulassen, kann das Projekt, in Abstimmung mit den Teilnehmern, auf ein digitales Format umgestellt werden.

Der Bergbausektor spielt in Marokko eine wichtige Rolle und ist ein wesentliches Standbein der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Königreichs. Das zeigt sich in seinem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von fast 9 %, wie eine GTAI-Recherche aus Dezember 2020 ergab. Deutsche Technik genießt hohes Ansehen: Marokko importiert rund ein Viertel der Bergbaumaschinen aus Deutschland. Maschinen "Made in Germany" wurden 2019 im Wert von 17,4 Mio. USD geordert.

Zur Unterstützung der marokkanischen Wirtschaft in der aktuellen Corona-Pandemie wurden verschiedene nationale und internationale Maßnahmen ergriffen.

Ziel der Geschäftsanbahnung ist es, deutschen KMU den Einstieg in den marokkanischen Markt zu erleichtern und zu weiteren Erfolgen in ihrer Exporttätigkeit zu führen.

Das fünftägige Programm der Geschäftsanbahnung umfasst eine Präsentationsveranstaltung, ein Briefing, die Wahrnehmung von individuellen Geschäftskontakten, Unternehmens- und Behördenbesuche sowie Netzwerkveranstaltungen. Die Teilnehmer erhalten durch deutsche Institutionen (VDMA Mining, Botschaft, KfW, AHK, etc.) branchen- bzw. themenspezifische Informationen zum Markt hinsichtlich politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, Wirt-schaftsinformationen sowie künftiger Marktentwicklungen, kulturspezifischer Besonderheiten etc. aus erster Hand. Im Mittelpunkt stehen für die Teilnehmer im Vorfeld abgestimmte, individuelle Gesprächstermine mit potenziellen Kunden und Partnern. Zur Vorbereitung werden den Teilnehmern eine detaillierte Zielmarktanalyse und individuelle Informati-onen zum Zielmarkt zur Verfügung gestellt.

Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland (Unternehmen). Teilnehmen können maximal zwölf Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1000 Euro (netto). Sollte das Projekt auf ein digitales Format umgestellt werden, reduzieren sich die Eigenanteile der Unternehmen um die Hälfte.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 19. März 2021 anmelden.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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