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(BMWi) - Vom 20. bis zum 24.09.2021 führt das Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft (IZDW) der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnung nach Russland zum Thema Luftreinhaltungstechniken durch.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Zur Teilnahme eingeladen sind deutsche Anbieter und Dienstleister aus dem Bereich des Bergbaus. Ziel ist es, Hersteller hochwertiger Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland beim Auf- und Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit in den Zielregionen zu unterstützen.

In den letzten Jahren wurden die Umweltprobleme in Russland, einschließlich der systematischen Luftverschmutzung durch Industriebetriebe, von der Regierung mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Nach offiziellen Angaben leiden in Russland 56 Millionen Menschen unter den Folgen einer durch die Industrie verursachten Luftverschmutzung. In vielen Städten befinden sich große Industriebetriebe. In einigen Regionen, wie dem Gebiet Krasnojarsk und dem Gebiet Kemerowo - Kusbass, hat die Luftverschmutzung durch Industriebetriebe ein Ausmaß erreicht, welches die menschliche Gesundheit ernsthaft gefährdet.

Die Region Krasnojarsk und das Gebiet Kemerowo weisen den höchsten Industrialisierungsgrad des sibirischen Föderationskreises auf. Dies ist auf das Vorhandensein von großen Reserven an Mineralien, Metallerzen und einer gut entwickelten Schwerindustrie zurückzuführen. Aufgrund der Tätigkeit von Industriegiganten wie Norilsk Nickel und Novokuznetsk Aluminium Smelter werden die Regionen Krasnojarsk und Kemerowo - Kusbass jährlich in die Liste der russischen Regionen mit der stärksten Luftverschmutzung aufgenommen und gehören damit zu den potenziellen Hauptabnehmern für deutsche Umwelttechnologien bzw. Luftreinhaltungstechniken.

Deutsche Technologien bleiben Spitzenreiter in vielen Industriebereichen, die Luftreinhaltung ist dabei keine Ausnahme. Da der Druck aus Politik und Gesellschaft groß und der Wille und die Finanzierungsmöglichkeiten in der Industrie vorhanden sind, bietet sich ein günstiger Zeitpunkt, um russischen Unternehmen deutsche Hightech-Lösungen zu präsentieren.

Das Ziel der Geschäftsanbahnung besteht darin, deutschen Technologieanbietern aus dem Bereich der Luftreinhaltungstechniken den Einstieg in den russischen Markt zu erleichtern und zu weiteren Erfolgen in deren Exporttätigkeit zu führen. Schwerpunkt der Geschäftsanbahnung ist die Konferenz “Deutsche Luftreinhaltungstechniken - Kooperationspotenzial mit russischen Unternehmen”. Die Delegationsteilnehmer haben die Möglichkeit, sich mit einer Präsentation dem Fachpublikum vorzustellen. Im Programm sind auch Treffen mit wichtigen Multiplikatoren und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft sowie Besichtigungen von führenden Industrieunternehmen vorgesehen. Zur Vorbereitung erhalten die Teilnehmer detaillierte Markt- und Brancheninformationen in Form einer Zielmarktanalyse.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis Regelungen. Der Teilnehmerbeitrag liegt in Abhängigkeit von Umsatz und Mitarbeiterzahl des Unternehmens zwischen 500 und 1000 Euro (netto). Zur Teilnahme eingeladen sind vorrangig deutsche KMU. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (max. 12 Teilnehmer).

Das detaillierte Programm finden Sie zum Download auf der Internetseite der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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