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(BMWi) - Vom 31.08.2021 bis zum 02.09.2021 führt die Deutsch-Schwedische Handelskammer, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Schweden durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU) aus dem Bereich der Kreativwirtschaft. Ziel der Reise ist es, diesen Unternehmen den Einstieg in den schwedischen Markt zu erleichtern bzw. eine Steigerung des Marktanteils zu ermöglichen. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, schwedischen Multiplikatoren und Akteuren den Branchenstatus in Deutschland sowie interessante Angebote der deutschen Kunstszene zu präsentieren.

Die Kreativwirtschaft in Schweden befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel und dies wirkt sich auf alle Beteiligten aus: Künstler, Händler und Käufer. Beschleunigt durch die Coronakrise findet zum einen eine Konsolidierung des Marktes statt und zum anderen lässt sich eine verstärkte Öffnung für die Themen Digitalisierung und Internationalisierung beobachten. Damit ist die schwedische Kreativwirtschaft gerade zum jetzigen Zeitpunkt besonders empfänglich für neue Impulse und Geschäftskontakte, nicht zuletzt aus dem Ausland.

Das Rückgrat des schwedischen Kunsthandels bilden kleine Galerien und Kunsthändler. Ca. 80 % von ihnen sind Mikro- oder Solounternehmen und damit sehr empfindlich hinsichtlich steigender Konkurrenz und Kosten. Die Anzahl der Galerien ist demzufolge in den letzten Jahren um 20 % gesunken. 2019 gab es 752 Galerien in Schweden, ein Großteil davon aufgrund der Bevölkerungsverteilung in Stockholm, Göteborg und Malmö. Für die verbleibenden Galerien ist der Umsatz in den letzten Jahren jedoch gestiegen, was auf ein stabiles Interesse an Kunst hindeutet. Damit bietet sich deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft ein interessanter Markt.

Im Mittelpunkt des Programms vor Ort in Schweden steht der Austausch mit Entscheidungsträgern und Experten aus dem fokussierten Marktsegment. Aufgrund des Themengebiets der Reise umfasst dies hauptsächlich Vertreter der Kunstszene, wie Schlüsselpersonen von Museen, Galerien und sonstigen Kunsthändlern. Aber auch Multiplikatoren von Branchenvertretern und der Wirtschaft nehmen als Gesprächspartner am Programm teil. Die Geschäftsanbahnungsreise steuert die Hauptstadt des Königreichs Schweden, Stockholm, an. Im Vorfeld der Reise erhalten alle Teilnehmer umfangreiche Informationen zur Branche und potenziellen Partnern in Schweden.

Bei Interesse an einer Teilnahme oder für Fragen steht die Deutsch-Schwedische Handelskammer gern zur Verfügung.
Das vorläufige Programm der Reise sowie das Anmeldungsformular ist unter www.handelskammer.se/de/events/geschaeftsanbahnung-kreativwirtschaft zu finden. Die Teilnahmekosten belaufen sich, je nach Unternehmensgröße, auf 500 bis 1000 EUR (netto). Zusätzlich tragen die Unternehmen ihre individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Infoletter

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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