(BMWi) - Vom 28. März bis 01. April 2022 führt AHP International im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen aus dem Bereich Industrie 4.0 nach Mexiko durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungs-programms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).
Deutsche Unternehmen der Branche sollen dabei detaillierte Informationen zum Eintritt in den mexikanischen Markt erhalten und bei der Geschäftspartnersuche in Mexiko unterstützt werden. Das Projekt wird von deutscher Seite durch die Plattform Industrie 4.0, den Verband 3D-Druck e.V., sowie durch den Verband Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) unterstützt.

In einer fachbezogenen Informationsveranstaltung werden den teilnehmenden Unternehmen durch deutsche und lokale Experten gezielt allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen hinsichtlich politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, konkreter Marktchancen sowie künftiger Marktentwicklungen vermittelt. Unternehmensbesuche, Workshops zu Referenzprojekten/-unternehmen und B2B-Gespräche runden das Programm ab.

Das deutsch-mexikanische Handelsvolumen liegt nach den USA und China an dritter Stelle. Deutschland ist somit der wichtigste Handelspartner Mexikos in der EU.
Mexiko ist Lateinamerikas Vorreiter in Sachen digitaler Wandel. Robotik, Automatisierung, Internet of Things (IoT) und Big Data. In den vergangenen Jahren hat sich das Land zu einer Industrienation entwickelt, die vorrangig die USA, aber auch andere Märkte in Europa und Asien mit Fahrzeugen, Flugzeugteilen oder elektronischen Geräten und Komponenten beliefert.
Die Industrie 4.0 ermöglicht Herstellern eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im globalen Umfeld. Deutsche Unternehmen und Anbieter können hierbei unterstützen, die Herausforderungen anzunehmen und die Effizienz und Automatisierung in Mexiko weiter voranzutreiben. Mit seinem wachsenden Automotive-Sektor, sowie seiner Nähe zu den USA, stellt sich der der mexikanische Absatzmarkt im Bereich Industrie 4.0 als sehr vielversprechend dar.
Zudem können deutsche Unternehmen von bereits bestehenden Kooperationen von deutsch-mexikanischen Branchenverbänden im Zielmarkt profitieren.

Im Zentrum der Geschäftsanbahnungsreise steht die Vermittlung von qualifizierten und individuellen Erstkontakten zu potenziellen Kunden im öffentlichen und privaten Sektor, Netzwerken und Fachverbänden in Mexiko, die auf das Profil der deutschen Teilnehmer zugeschnitten sind. Zudem erhalten die Teilnehmer spezifische Zielmarktinformationen zur individuellen Vorbereitung des Markteintritts.
Während des gemeinsamen Programms sollen Gruppenbesuche bei relevanten Unternehmen, Innovationszentren und Instituten stattfinden, sowie vorab vereinbarte B2B-Meetings, die individuell wahrgenommen werden können. Auf mexikanischer Seite stehen mehrere qualifizierte Fachpartner, wie das Regional Center for Industrial Productivity and Innovation 4.0 (CEPRODI), die Mexikanische Vereinigung für Industrie 4.0 (AMETI), sowie das National Center of Aeronautics Technology (CENTA) zur Verfügung, die mit ihrem fachlichen Know-how und Netzwerk in verschiedenen Bereichen bei der erfolgreichen Umsetzung des Projektes unterstützen werden.

Das Programm bietet einen umfassenden Einblick in den Markt der Industrie 4.0, eröffnet Perspektiven auf Geschäftspotentiale für Investitionen und Kooperationen und erleichtert teilnehmenden deutschen Unternehmen den Markteinstieg in Mexiko.
Das Networking mit geladenen Gästen, wie z.B. Referenzfirmen und mit anderen Reiseteilnehmern gibt zusätzlich neue Impulse für die eigene Geschäftsentwicklung. Bei jedem Teilnehmer werden zu Beginn des Projektes konkrete Bedarfe und Erwartungen an die Teilnahme, das Programm und die Einzeltermine abgefragt.

Die Reise soll in einem physischen Format und einem Reiseprogramm in Mexiko stattfinden, kann jedoch abhängig von der Covid-19-Lage auch digital umgesetzt werden

Wer kann teilnehmen?
Das Programm richtet sich insbesondere an KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freiberufler und wirtschaftsnahe Dienstleistungsunternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland und entsprechenden Branchenschwerpunkten im Bereich zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen. Bei der Vergabe der Teilnehmerplätze wird daher kleinen und mittleren Unternehmen Vorrang gegenüber Großunternehmen eingeräumt.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 01. Dezember 2021 möglich.

Projektflyer (pdf)

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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