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(BMWi) - Vom 21.-24. Februar 2021 führt SBS systems for business solutions GmbH (SBS), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnung nach Israel durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Realisiert wird das Projekt des Sektors „Maritime Wirtschaft“ in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK Israel) und dem Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V. (VSM).

Israel liegt an zwei Meeren und zwei Binnengewässern, dem Mittelmeer und dem Roten Meer sowie dem See Genezareth und dem Toten Meer. Von den vier Handelshäfen liegen drei an der 196 km langen Mittelmeerküste (zwei in Haifa und einer in Ashdod), während sich der Hafen von Eilat an der lediglich 14 km langen Küste des Roten Meers befindet. Da die Handels-häfen, nach Gewicht berechnet, 99% des Frachtverkehrs von und nach Israel abwickeln, spielen sie eine kardinale Rolle für die Wirtschaft des Landes. Die Reformen in Form von Privatisierungen und Modernisierungen sollen hierfür eine größere Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten und die Umschlagskapazitäten erhöhen. Die beiden staatseigenen Häfen in Haifa und Ashdod haben in 2018 etwas mehr als 822.000 Container und rund 19 Mio. t importiert und ca. 311.000 Container sowie rund 9 Mio. t exportiert. Israels Seehandel belief sich 2018 auf 58,7 Mio t, was eine Steigerung von 1,3% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Über die Häfen von Haifa, Ashdod und Eilat betraten und verließen außerdem knapp 170.000 Passagiere das Land.

Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer spezifische Informationen in Form einer Zielmarktanalyse zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. In Tel Aviv und Haifa werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit israelischen Geschäftspartnern und hochrangigen Vertretern aus Ministerium und Fachverbänden sowie technical visits, z.B. von Werften, schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Anmeldeschluss ist der 06. November 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen beschränkt. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine Unternehmen haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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