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(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert DEInternational Taiwan Ltd., die Dienstleistungsgesellschaft des deutschen Wirtschaftsbüros Taipei (AHK Taiwan), in Zusammenarbeit mit SBS systems for business solutions vom 15. bis 19.11.2021 eine digitale Leistungsschau für deutsche Unternehmen und Hersteller von Textilmaschinen, Zubehör und Bekleidungstechnik nach Taiwan durch.

Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Fachliche Unterstützung und Begleitung erfolgt durch den Fachverband Textilmaschinen des VDMA.

Das Angebot richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere deutsche Hersteller von Textilmaschinen und Zubehör sowie Anbieter innovativer Produktionstechnologien für technische Textilien, Vliesstoffe (Nonwovens) und Faserverbundwerkstoffe (Composites), sowie Lösungen in den Bereichen Traceability (Carbon-Zero Textiles, Nachhaltige Garnproduktion), und Finishing/Färben sowie nachhaltige Prozesstechnik.

Die taiwanische Textilindustrie ist fest in globalen Lieferketten für Textilien verankert und weist globale Marktführer entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf. Die Industrie hat sich von ihren Wurzeln als kostengünstiger Lieferant funktionaler Textilien herausentwickelt und stetig in neue Technologien investiert. Die einheimische Textilproduktion Taiwans konzentriert sich zunehmend auf Performance- und technische Textilien. 2020 war Taiwan der fünftgrößte Exporteur technischer Textilien weltweit. Taiwanische Hersteller technischer Textilien sind besonders spezialisiert auf Glasfaserprodukte, Vliesstoffe, imprägnierte Textilien, hochfeste Polyestergarne und Reifencordstoffe mit Anwendungen im Automobilbereich, Industrie, Medizintechnik, Agrar, Sport und mehr. Die Textilhersteller investieren überwiegend in neue Kapazitäten außerhalb Taiwans, insbesondere in Südostasien. In Taiwan finden sich die Hauptquartiere der oftmals familiengeführten Textilunternehmen. Hier werden die Einkaufs- und Marketingentscheidungen getroffen. Deutsche Unternehmen können durch den direkten virtuellen Austausch mit den verantwortlichen Entscheidungsträgern in Taiwan von den Chancen im Ausbau dieser Produktionskapazitäten profitieren.

Im Vorfeld der digitalen Leistungsschau erhalten die Teilnehmer spezifische Kompaktinformationen zur Branchen- und Marktsituation, geplanten Projekten, sowie zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Im Rahmen des virtuellen Fachsymposiums präsentieren sie ihre Produkte und Dienstleistungen einem ausgewählten Fachpublikum online. Individuelles B2B Matchmaking mit taiwanischen Geschäftspartnern und hochrangigen Vertretern aus Industrie und Fachverbänden in Form von Videokonferenzen sowie virtuelle Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen. Nach Aufhebung der Reisebeschränkungen können teilnehmende deutsche Unternehmen bis Ende 2022 kostenlos individuelle Geschäftstermine vor Ort vereinbaren.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist Dienstag, 31. August 2021. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen beschränkt. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine Unternehmen haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer (pdf)

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.     

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