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(BMWi) - Vom 22. bis zum 26. November 2021 führt die AHK Portugal, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digitale Geschäftsanbahnungsreise nach Portugal für deutsche Produktanbieter und Dienstleis-tungsunternehmen im Bereich der Hafenwirtschaft und Logistik, inklusive Digitalisierung, durch.

Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Die Reise ist Teil des Außenwirtschaftsförderange-botes von Germany Trade & Invest (GTAI) und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Die Hafenwirtschaft Portugals steht, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise, auch weiterhin vor großen Herausforderungen. Im Jahr 2020 betrug das Frachtvolumen 81,86 Mio. Tonnen und war damit 5,98 % geringer als im Vorjahr. Die portugiesische Politik verfolgt das Bestreben, die Häfen zu modernisieren und zu digitalisieren mit dem Ziel, in den nächsten Jahren sektorenübergreifend eine Vernetzung der Häfen mit der Logistikwirtschaft bzw. Anbindung an das Hinterland zu erreichen und gleichzeitig die Prozesseffizienz zu steigern.

In diesem Rahmen besteht noch großes Optimierungspotenzial, u.a. in Bereichen wie logistische Automatisierungs- und Sicherheitstechnologien, Maschinen und Anlagen zur Modernisierung von Hafen- und Fördertechnik, Digitalisierung von Hafenmanagement- und Logistik-prozessen sowie Cybersicherheit für Hafen- und Lagermanagement, was deutschen Unternehmen eine Vielzahl von interessanten Geschäftsmöglichkeiten bietetIn einer digitalen Fachkonferenz erhalten die deutschen teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Technologien und Dienstleistungen einem branchenspezifischen Fachpublikum portugiesischer Interessenten zu präsentieren.

Darüber hinaus können sie einen Einblick in das Marktsegment der Hafenwirtschaft Portugals gewinnen, Entwicklungspotenziale bzw. Absatzmöglichkeiten identifizieren und Geschäftskontakte knüpfen.

An den darauffolgenden Tagen sind Clustertreffen für die deutschen Teilnehmer in Form von organisierten, virtuellen Besuchen regionaler Referenzprojekte sowie die Durchführung von vorab terminierten, digitalen B2B-Gesprächen der deutschen Teilnehmer mit potenziellen Geschäftspartnern und Kunden aus ganz Portugal vorgesehen.

Exportpotenzial besteht vornehmlich für:

  • Hersteller und Anbieter von Maschinen und Anlagen zur Modernisierung von Hafen- und Fördertechnik, Hafenmanagement- und Logistikprozessen sowie Lager- und Kleintransportsystemen
  • Hersteller und Anbieter von logistischen Automatisierungs- und Sicherheitstechnologien
  • Hersteller und Anbieter von Tracking-and-Tracing-Systemen, spezifischer Dienstleistungssoftware für Hafen- und Lagermanagement sowie Cybersicherheit
  • Beratungsdienstleister in den Bereichen Hafenmanagement und Optimierung infrastruktureller Anbindungen an das Hinterland

Weitere ausführliche Hintergrundinformationen zum Zielmarkt inkl. Rahmenprogramm finden Sie im Projektflyer.

Anmeldeschluss ist der 30. Juli 2021.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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