(GTAI) - Die indische Staatsbahn Indian Railways ist nicht nur einer der größten Energieverbraucher, sondern mit einem Anteil von 4 Prozent am gesamten Treibhausgasausstoß des Landes auch einer der größten CO2-Emmittenten. Denn immer noch werden 40 Prozent der täglich 22 Millionen Passagiere und 3,3 Millionen Tonnen Güter mit Diesellokomotiven befördert. Doch in den letzten Jahren wurde bei der Elektrifizierung des 65.000 Kilometer langen Breitspurbahnnetzes auf die Tube gedrückt. Wurden vor vier Jahren 2.000 Kilometer elektrifiziert, waren es im Finanzjahr 2020/21 (1. April bis 31. März) schon drei Mal so viel.

Inzwischen stehen fast 70 Prozent der Strecke unter Strom. Seit 2017/18 flossen 2,8 Milliarden US-Dollar (US$) in entsprechende Projekte. Bis Ende 2023 soll das Breitspurbahnnetz vollständig elektrifiziert sein, so die Pläne des Ministry of Railways. Die Kosten hierfür beziffert das Eisenbahnministerium auf 4,8 Milliarden US$. Dadurch könnte der CO2-Ausstoß bis Ende 2027 um ein Viertel sinken, und die Staatsbahn wäre ihrem Ziel, bis Ende 2030 klimaneutral zu sein, ein Stück näher gerückt. Gleichzeitig spart Indian Railways fast 2 Milliarden US$ Dieselkosten pro Jahr ein.

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