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(BMWK) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) organisieren die AHK Guangzhou und Chengdu in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandbüro der AHK Greater China eine digitale Geschäftsanbahnung im Bereich Industrie 4.0 mit Fokus auf Smart Manufacturing in Südwest China vom 16. Mai bis 18. Mai 2022

Die Geschäftsanbahnung wird aufgrund der aktuellen pandemischen Situation und den einhergehenden Einreisebeschränkungen digital durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). 

In China hat sich in den vier Jahren seit der Proklamation der Made in China 2025 Strategie bereits eine enorme Entwicklung vollzogen. Der neu veröffentlichte 14. Fünfjahresplan der VR China konkretisiert die Made in China 2025 Strategie. Hierbei werden acht Bereiche definiert, die künftig stärker unterstützt werden sollen. Da-zu zählen: Ausbau von 5G-Anwendungen (künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Medizintechnik), Biotechnologie und Impfstoffentwicklung, High-End-Fertigung, neue Materialien für Flugzeuge und Chips, neue Energietechnologien, umweltfreundliche Technologien, smarte Fahrzeuge sowie kreative Digitalprodukte.

China will bis 2025 eine Reihe von Beispielszenarien, Demonstrationsfabriken und Pilotgebieten für die intelligente Fertigung aufbauen und damit eine Reihe von Pilotprojekten zur Beschleunigung der Innovation im Fertigungssektor starten. China entwickelt sich zusätzlich zu einem Innovationszentrum für ausländische Unternehmen, was durch die globale Pandemie beschleunigt wird.

In China sind deutsche Unternehmen wichtige und gefragte Partner für die Entwicklung von Lösungen im Be-reich Industrie 4.0 und Smart Manufacturing. Deutschlands Maschinen- und Anlagenbau verfügt über Know-how und Erfahrungen für die Umsetzung anspruchsvoller technologischer Projekte. Dies stellt für deutsche her-stellende Unternehmen ein enormes Potenzial dar, da in kurzer Zeit vielfältige Produktionsanlagen modernisiert und automatisiert werden müssen.

Teilnehmende der digitalen Geschäftsanbahnung erhalten eine Zielmarktanalyse und die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen, technologische Trends und Marktbedingungen in China zu informieren sowie ihre Produkte und Dienstleistungen digital vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Darüber hinaus werden die Auslandshandelskammern (AHK) vor Ort bei der Suche nach potenziellen Geschäftspartnern unterstützen. Dadurch ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte für weitere, eigene Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten in der Region.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWK-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem digitalen Projekt beträgt in Abhängig-keit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Der Anmeldeschluss ist der 16.02.2022. 

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Unter www.ixpos.de/markterschliessung ist eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms.


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