(Außenwirtschaftszentrum Bayern) - Der Einstieg in einen neuen, internationalen Markt stellt kleine und mittelständische Unternehmen, trotz eines guten Produktes oder Dienstleistung, zu Anfang oft vor eine finanzielle Herausforderung.

Außerdem fordert die Corona-Krise von vielen Firmen umzudenken und neue Geschäftsstrategien zu entwickeln. Ein neuer Weg könnte die Erschließung neuer Absatzmärkte sein, um etwa neue Zulieferer zu finden.

Bayerische Firmen haben mit dem Förderprogramm Go International www.go-international.de die Möglichkeit, sich dabei unterstützen zu lassen. Go International fördert bayerische KMU bei der Erschließung von neuen Auslandsmärkten. Förderfähig sind zum Beispiel das Erstellen von fremdsprachigen Webseiten, verschiedene Marketingmaßnahmen, Marktberatungen, Schulungen der Mitarbeiter oder die Teilnahme an Messen. Ein Unternehmen kann aus dem Go International-Programm in der aktuellen Förderperiode mit bis zu 40.000 Euro bezuschusst werden. Die Förderquoten reichen von 25 bis 50 Prozent, abhängig vom regionalen Standort des Unternehmens. In der aktuellen 2015 gestarteten Förderperiode wurden bislang 1,4 Millionen Euro Fördergelder an bayerische Firmen ausbezahlt.

Abhängig davon, wie der Markteintritt geplant ist, entstehen diverse Kosten, die den Unternehmen, besonders in der Anfangszeit, Probleme bereiten können: Marktanalyse, Adressrecherche, Geschäftspartnersuche, Übersetzung von Montageanleitungen und Katalogen, Werbung, Standortsuche, Firmengründung, Rechts- und Steuerberatung, Zollkurse, Produktzertifizierungen, Marken- / Patentanmeldungen, Dolmetscherleistungen sind nur einige Beispiele hierfür.

Doch diese Maßnahmen sind förderfähig!

Um neue Auslandsaktivitäten gezielt zu unterstützen, gibt es das Förderprogramm „Go International – Fit für Auslandsmärkte". Dort können Maßnahmen zur Markterschließung von zwei neuen Ländern je nach Firmensitz mit bis zu 50 % unterstützt werden!

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.go-international.de

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