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(BMWi - Exportinitiative Energie) - Mit Beginn des Jahres 2035 will der US-amerikanische Bundesstaat Kalifornien keine neuen benzin- oder dieselbetriebenen Autos mehr zulassen. Das Verbot könnte den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur vorantreiben.

Der US-Bundesstaat Kalifornien verbietet ab dem Jahr 2035 den Verkauf neuer Benzin- und Diesel- sowie Hybrid- und Plug-in-Hybridautos. Gouverneur Gavin Newson unterzeichnete jüngst eine entsprechende Verordnung. Demnach müssen alle neuen Personenkraftwagen, die in 15 Jahren zum Verkauf stehen, emissionsfrei sein.

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren nur sechs Prozent der verkauften Neuwagen in Kalifornien emissionsfrei. Die Verordnung dürfte die Nachfrage nach batterie-elektrischen Autos und Brennstoffzellenfahrzeugen in Zukunft erhöhen und den Ausbau der Elektromobilität in Kalifornien vorantreiben.

Damit das gelingt, muss der Bundesstaat seine Ladeinfrastruktur weiter ausbauen. Denn schon im Jahr 2025 dürfte es Kalifornien an 81.600 Ladestationen fehlen, wenn weiter mit der derzeitigen Geschwindigkeit ausgebaut wird, schätzt die Energieagentur California Energy Emission. Durch den steigenden Bedarf könnten neue Geschäftschancen für Projektierer und Anbieter entsprechender Ladeinfrastruktur enstehen.

Weitere Informationen auf der Website der Exportinitiative Energie

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