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(BMWi) - Vom 14.06.2021 bis zum 18.06.2021 führt die AHK Kanada in Zusammenarbeit mit SBS systems for business solutions, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digitale Geschäftsanbahnungsreise nach Kanada in den Provinzen Ontario und Quebec durch.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Branche und Hintergrundinformationen:
Kanada hat sich zum Ziel gesetzt, die THG-Emissionen bis 2030 um 30% gegenüber dem Niveau von 2005 zu reduzieren. Der Transportsektor ist derzeit für 23% der kanadischen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und bietet enorme Möglichkeiten für eine signifikante Emissionsreduzierung. Um die Emissionen im Transportsektor zu reduzieren, treibt Kanada den Übergang zu emissionsfreien und emissionsarmen Transportmitteln massiv voran, erhöht die Verwendung saubererer Kraftstoffe und fördert die Entwicklung nachhaltiger Mobilität und elektrischer Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr. Dies hat zu einer deutlichen Erhöhung des Marktanteils der in Kanada verkauften emissionsfreien Fahrzeuge geführt, sowie zu einer Reduzierung der Emissionsintensitäten bestehender Fahrzeuge.

Kanada verfügt über einen großen Automobilherstellungssektor mit fünf OEMs (GM, FCA, Ford, Honda und Toyota) sowie heimischen Zulieferern wie MAGNA, Linamar, Martinrea, ABC Technologies und Multimatic. Große Unternehmen sowie eine umfangreiche Präsenz von Start-ups und technologiebasierten Unternehmen, hochqualifizierte und gut ausgebildete Arbeitskräfte und ein unterstützendes regulatorisches Umfeld für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten setzen kontinuierlich neue Ideen in Technologien um und bringen lokale Innovationen auf die globalen Märkte. Auch im Bereich der künstlichen Intelligenz ist das Land ein weltweit anerkannter und führender Standort. Allein in der Provinz Ontario existieren mehr als 200 Firmen mit Fokus auf KI. Die Stadt Waterloo ist eines der wichtigsten KI-Entwicklungszentren Kanadas.

Mit dem Einstieg in die nächste Generation der Automobil- und Fertigungstechnologie verfügt Kanada über ein enormes Potenzial, um bei Design, Entwicklung und Produktion von vernetzten und autonomen Fahrzeugen, nachhaltiger Mobilität und Elektrofahrzeugen führend zu sein. Durch die Größe und den hohen Entwicklungsstand des Sektors, verfügt das Land über ein breites Spektrum an städtischen und ländlichen Testbedingungen. Auch ist die politische Bereitschaft zu Innovationen in der Verkehrsgesetzgebung und -politik vorhanden. Diese Kombination macht Kanada zum globalen Vorreiter in der Industrie, der auch auf deutsche Technologien setzt.

Digitale Reise:
Vor diesem Hintergrund bietet die AHK Kanada gemeinsam mit ihren Partnern deutschen Unternehmen und Zulieferern mit den Schwerpunkten Nachhaltige Mobilität, Produkte und Technologien für vernetztes und autonomes Fahren sowie E-Mobilität eine digitale Geschäftsanbahnung an. Teilnehmende Unternehmen können neue Kontakte knüpfen, neue Technologien begutachten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit entwickeln. Neben individuell vereinbarten virtuellen Geschäftsterminen mit kanadischen Unternehmen relevanter Industrien organisiert die AHK Kanada eine virtuelle Konferenz mit Möglichkeiten zum Networking. Hierbei haben teilnehmende Unternehmen die Gelegenheit, sich vor einem Fachpublikum zu präsentieren.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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