(GTAI) - Als weltweit größter Exporteur landwirtschaftlicher Produkte genießt Lateinamerika schon länger die Bezeichnung als globale Speisekammer. Die Hauptexportprodukte reichen von Soja über tierische Erzeugnisse, Zucker und Kaffee bis hin zu Früchten und Gemüse. Brasilien ist größter Exporteur der Region mit einem Volumen von 79,3 Milliarden US-Dollar (US$) in 2017, so ein gemeinsamer Bericht der OECD und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Darauf folgen Argentinien mit Agrarexporten im Wert von 35 Milliarden US$, Mexiko mit 32,5 Milliarden US$ und Chile mit 17 Milliarden US$. Der regionale Agrarhandelsüberschuss betrug im selben Jahr rund 104,3 Milliarden US$.

Die FAO betont die wichtige Rolle des Sektors als Existenzsicherung: Im Jahr 2020 waren laut Weltbank regional betrachtet 14,1 Prozent aller Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig. Vor allem in zentralamerikanischen Ländern, aber auch in Bolivien, Ecuador und Peru waren es sogar mehr als 25 Prozent. Bei Betrachtung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verdeutlicht sich der Stellenwert der Branche: Durchschnittlich betrug der Anteil des Landwirtschaftssektors in Lateinamerika und der Karibik am BIP 4,9 Prozent.

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