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(Exportinitiative Energie) - Die malaysische Umweltministerin gab während einer Pressekonferenz bekannt, dass die Regierung an der Entwicklung neuer Strategien und Aktionspläne arbeitet, um ihr Ziel von 20 Prozent erneuerbarer Energien am Energiemix bis 2025 zu erreichen. Bis Ende des Jahres soll der neue Strategieplan mit dem Namen „Renewable Energy Transition Roadmap 2035“ (RETR) veröffentlicht werden.

Zu den potenziellen Strategien des Landes im Rahmen der Roadmap gehört der Peer-to-Peer-Energiehandel, bei dem Prosumer ihren überschüssigen Strom durch Net-Metering an die Verbraucher verkaufen können. Zusätzlich soll den Verbrauchern die Möglichkeit gegeben werden, 100 Prozent erneuerbare Energie vom Energieversorger zu beziehen. Die Ministerin will zudem den Markt für obligatorische Zertifikate für erneuerbare Energien (REC) mobilisieren. Derzeit ist der REC-Markt rein freiwillig.

Im Oktober 2018 kündigte die malaysische Regierung an, das Net-Metering attraktiver zu gestalten, um Investitionen im Photovoltaik-Bereich zu stärken. Solar-Photovoltaik weist in Malaysia ein starkes Wachstumspotential auf, welches sich auch in der Entwicklung von kostengünstigeren und effizienteren Solartechnologien zeigt. Zu diesen zählen unter anderem Energiespeichersysteme, Mikronetze und intelligente Stromnetze. Deutsches Fachwissen sowie Technologien sind im südostasiatischen Land hoch angesehen, sie haben bereits einen hohen Marktanteil im Bereich der Photovoltaik. Markteinstiegsmöglichkeiten können daher strategisch ausgenutzt werden.

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