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(BMWi) - Vom 04.-08. Oktober 2021 führt die AHK Vietnam in Zusammenarbeit mit SBS systems for business solutions GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digitale Geschäftsanbahnung mit dem Schwerpunkt „Maritime Wirtschaft“ für den Zielmarkt Vietnam durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Vietnam verfügt über eine Küstenlinie von über 3.250 km; die insgesamt 47.000 km Wasserwege sind essenziell für den nationalen und internationalen Warentransport. Im Jahr 2019 wurden 51,9 % der 322 Mrd. Tonnen-Km Gesamtverkehrsleistung über den Seeverkehr und 19,6 % über inländische Wasserstraßen abgewickelt. Diese natürlichen Gegebenheiten und Vietnams steigende Integration in den globalen Handel sind verantwortlich für eine langfristig steigende Shippingnachfrage.

Nach einigen schwierigen Jahren in Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise 2008 entwickelt sich Vietnams Schiffbauindustrie wieder äußerst positiv und gehört inzwischen zu den fünf größten weltweit. 2017 erreichte sie einen Wert von 3.071 Mrd. VND (ca. 136,5 Mio. USD); die Sparte Schiffsreparaturen schaffte es auf 488,3 Mrd. VND (ca. 21,7 Mio. USD) und die Zuliefererindustrie auf 264,5 Mrd. VND (ca. 11,8 Mio. USD). Da der Schiffbau zu den Prioritäten der vietnamesischen Regierung gehört, qualifiziert sich der Sektor entsprechend dem Investitionsgesetz für Investitionsanreize. Das Ziel ist es, die vietnamesische Schiffbauindustrie zur global Viertgrößten zu machen.

Der erklärte Plan des Ministry of Industry and Trade ist es, bis 2030 rund sechs bis 8 Mrd. USD in die Hafenentwicklung zu investieren. Das Geld soll unter anderem in den (Aus-)Bau von (Tiefsee-)Häfen gemäß internationalen Standards, weiterer Anlegeplätze, Wasserzonen und -areale fließen. Das Ziel ist es, dadurch die jährliche Frachtkapazität auf 1,12 bis 1,42 Mrd. t beziehungsweise 1,6 Mrd. t und die Effizienz, besonders im Mekongdelta, zu erhöhen. Der Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung von Lach Huyen in Haiphong und Cai Mep bei Ho-Chi-Minh-Stadt hinsichtlich der Anpassung an internationale Standards.

Auch Investitionen in die Central Economic Zone sind Teil der Entwicklung großer Häfen und Cluster für Containerschiffe; zudem hat das Ministry of Transport die Umsetzung sechs neuer Trockenhäfen angekündigt; einer davon auch in Hai Phong. Nach einigen schwierigen Jahren in Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise 2008 entwickelt sich Vietnams Schiffbauindustrie wieder äußerst positiv und gehört inzwischen zu den fünf größten weltweit. 2017 erreichte sie einen Wert von 3.071 Mrd. VND (ca. 136,5 Mio. USD); die Sparte Schiffsreparaturen schaffte es auf 488,3 Mrd. VND (ca. 21,7 Mio. USD) und die Zuliefererindustrie auf 264,5 Mrd. VND (ca. 11,8 Mio. USD). Da der Schiffbau zu den Prioritäten der vietnamesischen Regierung gehört, qualifiziert der Sektor entsprechend dem Investitionsgesetz für Investitionsanreize. Das Ziel ist es, die vietnamesische Schiffbauindustrie zur global viertgrößten zu machen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem digitalen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 18. Juni 2021.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es unter www.german-tech.org oder im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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