(BMWi) - Vom 18. bis 21. Januar 2021 führt DEinternational Egypt LLC im Verbund mit der AHK Ägypten im Auftrag des Bun-desministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine digitale Markterkundung zu Jordanien durch. Die Veranstal-tung wird in Kooperation mit MENA Business GmbH, der Jordan Chamber of Industry sowie Amman Chamber of Industry implementiert. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Ziel der digitalen Markterkundung ist es, deutschen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in den jordanischen Markt zu erleichtern und zu weiteren Erfolgen in ihrer Exporttätigkeit zu führen.

Während der Veranstaltung sollen deutsche Unternehmen einen umfassenden Einblick zu konkreten Geschäftsmög-lichkeiten im Bereich Maschinen- und Anlagenbau mit Fokus auf Verpackungsmaschinen in Jordanien erhalten und digital potenzielle Geschäftspartner treffen. Das vielseitige Programm bietet einen Überblick zu branchenspezifischen Daten und Fakten des Zielmarkts durch die virtuelle Informationsveranstaltung mit Vertretern von Unternehmen und Ministerien und deren nachgestellten Behörden.

Die teilnehmenden Unternehmen erhalten vor der Veranstaltung eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche Informationen.

Jordanien konnte trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds in den letzten Jahren eine stabile Wirtschaftslage auf-weisen. Im vergangenen Jahr betrug das Wirtschaftswachstum 2,2 %. Als viertwichtigster Handelspartner nimmt Deutschland mit 776,9 Mio. Euro in 2019 eine wichtige Rolle ein. Jedoch ist Jordanien stark von der Coronavirus be-troffen und das jordanische Wirtschaft wird voraussichtlich in Jahr 2020 auf -3,5% der BIP schrumpfen.

Zu den wichtigsten und gut entwickelten Sektoren für die Verpackungsindustrie in Jordanien zählen die Pharma- und die Nahrungsmittelindustrie. Beide bedienen sowohl den lokalen als auch die Exportmärkte. Seit im Jahr 1962 der erste pharmazeutische Produktionsbetrieb gegründet wurde, befindet sich der Sektor in ständigem Wachstum und besteht mittlerweile aus 17 unterschiedlichen Firmen, die ihre pharmazeutischen Erzeugnisse in mehr als 60 Länder weltweit exportieren.

Bei der Nahrungsmittelbranche werden in den kommenden Jahren Wachstumsraten von 3 bis 5 % für verarbeitete Nahrungsmittel erwartet, was sich teilweise durch das stete Bevölkerungswachstum ergibt.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 30. November 2020 anmelden.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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