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(VDMA) - Die COVID-19-Pandemie drängte viele Regierungen dazu, umfangreiche Lockdown- und Shutdown-Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die hierdurch verursachte Unsicherheit blieb wiederum nicht ohne Folgen für das Nachfrageverhalten der Wirtschaftssubjekte.

So kam es zu einem exogenen Angebots- und Nachfrageschock und durch die Synchronität zu einem beispiellosen Wirtschaftseinbruch. Für den Maschinenbau prognostiziert Oxford Economics (OE) im Basis-Szenario einen Produktionsrückgang um 8 Prozent in diesem Jahr und einen Zuwachs von 6 Prozent im kommenden. Im alternativen Szenario einer Vertiefung der globalen Rezession könnte der Einbruch mit 18 Prozent noch drastischer ausfallen. Da sich in diesem Fall die Erholung verzögern würde, fiele auch der Aufschwung im kommenden Jahr auf zudem niedrigerer Basis mit 5 Prozent etwas schwächer aus.

Bei einer erneuten Infektionswelle, ein weiteres Negativ-Szenario, wäre die Entwicklung in diesem Jahr nah an der Basis-Prognose, aber mittelfristig noch schwächer als im Falle einer globalen Rezession. Das Vor-Corona-Niveau würde der globale Maschinenbau in beiden Negativ-Szenarien erst im Jahr 2024 erreichen. Im Basis-Szenario wäre es bereits 2022 möglich, wobei die Entwicklung in den einzelnen Ländern stark variiert. China könnte noch am schnellsten die Krise meistern.

Einen Überblick zur Lage und den Aussichten in 20 Ländern finden Sie im VDMA-Bericht „Maschinenbau Konjunktur International“, Ausgabe Juli 2020.

VDMA-Mitgliedsunternehmen können ihn auf der VDMA-Website herunterladen.

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