(GTAI) - Während Hongkongs Maschinenimporte 2018 kräftig stiegen, legten die entsprechenden Reexporte nach China kaum zu. Letztere dürfte aber 2019 wieder spürbar anziehen.

Hongkonger Investoren besitzen zehntausende von Fabriken auf dem chinesischen Festland, insbesondere in der benachbarten Exportprovinz Guangdong. Jedoch verlagern sie seit Jahren Fertigungsschritte in preiswertere Länder wie Vietnam; ein Trend der sich im Zuge des Handelskonfliktes noch beschleunigt hat. Banken, Logistiker und Unternehmensverbände berichteten einstimmig, dass 2018 in nennenswerten Umfang Produktionsmittel in Richtung Südostasien verschifft wurden.

Insbesondere arbeitsintensive Branchen der Leichtindustrie - allen voran der Bekleidungs- und Textilsektor - kehrten China den Rücken. Doch zu einem massenhaften Exodus kam es nicht. Dafür sind die Standortbedingungen im Reich der Mitte einfach zu gut. So besteht angesichts einer sehr breit aufgestellten industriellen Basis ein engmaschiges Netz an Zulieferbeziehungen. Außerdem ist die Infrastruktur hervorragend ausgebaut. Niedrige Logistikkosten gleichen somit die höheren Löhne aus.

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