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(Bitkom) Elektronische Produkte benötigen eine CE-Kennzeichnung, bevor sie in der Europäischen Union (EU) verkauft werden dürfen. Damit sich Unternehmen im Dschungel der Richtlinien und Verordnungen zurechtfinden, stellt die Bitkom Servicegesellschaft einen neuen Leitfaden zur Verfügung.

Herstellende Unternehmen sind verpflichtet, eine Konformitätsbewertung durchzuführen und elektronische Produkte mit dem CE-Zeichen zu kennzeichnen. Erst dann darf das Produkt innerhalb der EU auf den Markt gebracht und in Betrieb genommen werden. Das hat seine Tücken: Immer wieder nehmen Behörden Produkte vom Markt, die nicht nur unzureichend gekennzeichnet sind, sondern auch teils formale, teils aber auch gravierende technische Mängel aufweisen.

Der Bitkom Leitfaden beschreibt, welche Aufgaben die Unternehmen im Rahmen der CE-Konformität ihrer Produkte haben, vor dem Verkaufsstart, während des Vertriebs und ab Vertriebsende. Darüber hinaus werden in einem einführenden Teil allgemeine Informationen zum CE-Zeichen zusammenfassend dargestellt. Ein Kapitel beschreibt die Aufgaben weiterer Wirtschaftsakteure (Bevollmächtigte, Importeure, Händler, Fulfilment-Center). Der Ratgeber bietet aktuelle Informationen für all diejenigen, die für die CE-Konformität eines Produktes verantwortlich sind, ein Produkt in der EU auf den Markt bringen, unter eigener Marke verkaufen oder auch als Importeur die Angaben des Herstellers überprüfen wollen.

Der Leitfaden wird regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht und greift die Neuerungen der im Sommer 2021 in Kraft tretenden EU-Marktüberwachungsverordnung auf. Mit ihr sollen Produkte auf dem europäischen Markt besser überwacht und verhindert werden, dass Verbraucher durch nicht konforme Produkte in Gefahr geraten.

Der Leitfaden ist kostenlos abrufbar: Leitfaden „Neun Schritte zur CE-Kennzeichnung“

Weitere Informationen bietet ein Live-Online-Seminar am 14. Juli 2021.

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