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(BMWi) - Vom 29.11.2021 bis zum 10.12.2021 führt die Deutsch-Norwegische Handelskammer zusammen mit den Fachpartnern Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., NTNU IIK – Department of Information Security and Communication Technology und NGI – Norwegisches Geotechnisches Institut, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digitale Geschäftsanbahnung zum Thema zivile Sicherheitstechnologien nach Norwegen durch.

Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen“. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Norwegen ist, verglichen mit den meisten anderen europäischen Staaten, sehr dünn besiedelt und hat derzeit ca. 5,4 Mio. Einwohner. Dem größten norwegischen Branchenverband für Sicherheitswirtschaft sind 54 Konzerne mit insgesamt 326 zugehörigen (Tochter-)Gesellschaften angeschlossen. Diese erzielten 2020 einen Gesamtumsatz von 9,1 Mrd. NOK (ca. 890 Mio. €). Norwegen ist aufgrund seiner geografischen und geologischen Beschaffenheit Naturereignissen besonders ausgesetzt. Zentrale Herausforderungen sind steigende Niederschläge mit einer daraus resultierenden Gefahr für Hochwasser sowie Gesteins- und Erdrutsche. Der Schutz der kritischen Infrastrukturen und Wohngebieten vor Naturkatastrophen ist somit ein wichtiges Thema für die norwegische Gesellschaft. Auch die digitale Sicherheit hat eine hohe Bedeutung für die kritischen Infrastrukturen, vor allem aufgrund des hohen Digitalisierungsgrades sehr vieler gesellschaftlicher Kernbereiche des Landes. Dies bringt Risiken und Gefährdungspotenziale in neuen Dimensionen mit sich.

Wichtige Nachfragsegmente sind IoT-Lösungen für die elektronische Kommunikation, Lösungen für eine erhöhte Systemsicherheit im Transportsektor, Drohnen- und Sensortechnologien für die physische Sicherheit der Stromnetze, sichere Industrieprotokolle für die Datenkommunikation in Verbindung mit Industrie 4.0, digitale Sicherheitslösungen in Gesundheits- und Sozialdiensten sowie in cyberphysischen Systemen, Authentifizierung und sichere Identifikationslösungen, sichere 5G-Lösungen sowie intelligente Tools in den Bereichen Situational Awareness Systems und Cyber Threat Intelligence.

Ziel dieser digitalen Geschäftsanbahnung ist es, deutsche kleine und mittlere Unternehmen der zivilen Sicherheitsbranche beim Markteintritt und der Geschäftsanbahnung in Norwegen zu unterstützen. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt, Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen durchgeführt sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vorgestellt. Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung mit fachbezogenen Expertenvorträgen haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, dem lokalen Fachpublikum ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. mögliche Kooperationsfelder vorzustellen. Teilnehmende Unternehmen erhalten eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompaktinformationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente zur Vorbereitung.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem rein virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung finden Sie auf der Website der AHK Norwegen bzw. im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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