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(BMWi) - Vom 3.-7. Mai 2021 organisiert AHP International im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Anbieter von Industrie 4.0-Lösungen nach Österreich.

Die Reise ist Teil des Außenwirtschaftsförderangebotes von Germany Trade & Invest (GTAI) und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Die Reise findet in einem hybriden Format mit einer digitalen Vorbereitungsphase und einem kompakten Reiseprogramm in Österreich statt, das je nach Covid-19-Lage auch digital umgesetzt werden kann. Das Projekt wird auf deutscher Seite u.a. vom VDMA Ost, dem Smart Systems Hub und der IMG Sachsen-Anhalt unterstützt. Auf österreichischer Seite sind die Pilotfabrik Industrie 4.0, die österreichische Plattform Industrie 4.0, das EIT Manufacturing, das Austrian Institute of Technology und die Wirtschaftsagentur Wien die Fachpartner der Reise.

Um als Hochlohnland mit einer starken Fertigungsindustrie wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen österreichische Unternehmen massiv in allen Segmenten der Industrie 4.0 investieren. Laut einer Studie des Austrian Institute of Technologie (AIT) hat sich der Einsatz von digitalen Produktions- und Prozesstechniken in den letzten 10 Jahren deutlich gesteigert und wird sich in 2021 weiter beschleunigen. Die Nachfrage nach Lösungen für die vernetzte Produktion bleibt trotz Covid-19 hoch und umfasst Segmente wie Industrieroboter, Künstlicher Intelligenz, 3D-Druck und IT-Sicherheit. Die österreichische Regierung fördert die Industrie 4.0 insbesondere über Forschungs- und Kooperationsprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft Das Land verfügt über überdurchschnittlich viele internationale Spitzenforschungsprojekte und Industrie 4.0-Kompetenzzentren. Österreich ist damit ein spannender Zielmarkt, aber auch ein interessanter und hochinnovativer Kooperationspartner für deutsche Anbieter von Industrie 4.0-Lösungen.

Die Geschäftsanbahnung beginnt mit einer digitalen Vorbereitungsphase im April. Das eigentliche Reiseprogramm beinhaltet zwei Veranstaltungstage in Wien und Linz sowie einen Tag für individuelle Termine und Gruppenbesuche. Das Programm kann bei angespannter Covid-19-Lage auch virtuell durchgeführt werden, hierzu wird spätestens im März ein abschließender Entschluss gefasst. Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung in Wien haben die deutschen Teilnehmer die Möglichkeit, sich fachinteressierten Unternehmen, Verwaltungen, Verbänden, Institutionen und Multiplikatoren vorzustellen. Herzstück der Geschäftsanbahnung sind die durch AHPI für jeden einzelnen Teilnehmer gezielt recherchierten sowie qualifizierten und abgestimmten Kontakte zu potenziellen Vertriebs- bzw. Geschäftspartnern. Diese Einzeltermine sind in virtueller Form auch unabhängig vom Reisetermin möglich.

Bevorzugt werden Teilnehmer aus den ostdeutschen Bundesländern (einschließlich Berlin) oder aus strukturschwachen Regionen (gemäß der GRW Fördergebiete 2014-2020) akquiriert. Ihr Anteil an den Teilnehmern soll mindestens 50% betragen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Programm beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1000 EUR (netto). Bei einer rein digitalen Reise reduzieren sich die Teilnehmergebühren um 50%.

Der Anmeldeschluss zur Teilnahme an der Geschäftsanbahnungsreise ist der 1. Februar 2021

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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