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(BMWi - Exportinitiative Energie) - Der Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Strommix Rumäniens soll wachsen. Bis zum Jahr 2030 will die Regierung die Leistung der Solar- und Windkraft im Land um insgesamt 6 GW erhöhen.

Die Regierung Rumäniens will die Energiewende im Land beschleunigen. Bis zum Jahr 2030 plant sie, 150 Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Ein Großteil des Geldes soll dabei in den Ausbau des Stromnetzes, in Dampfkessel sowie neue Energieerzeugungsanlagen fließen. Auf diesem Weg will die Regierung die Gesamtleistung der Solar- und Windkraftanlagen in Rumänien bis zum Jahr 2030 um 6 GW erhöhen. Die Investitionen sind Teil des Nationalen Energie- und Klimaplans (NECP), den jeder EU-Mitgliedstaat für den Zeitraum 2021 bis 2030 erstellen und an die EU-Kommission übermitteln musste. Die im NECP genannten Ziele hat die rumänische Regierung jetzt nochmal bekräftigt.

Geplant ist der Bau von Windparks mit einer Gesamtkapazität von 2,3 GW und der Bau von Solarkraftwerken mit insgesamt 3,7 GW Leistung. So soll der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten nationalen Energieproduktion in den kommenden zehn Jahren um 35 Prozent steigen. Insbesondere für Projektierer und Zulieferer aus der Wind- und der Solarenergiebranche könnten sich hieraus neue Geschäftschancen ergeben.

Weitere Informationen:

Bericht des Fachmagazins Balkan Green Energy News (auf Englisch)

AHK-Geschäftsreise
Energieeffizienz und erneuerbare Energien in öffentlichen Gebäuden in Rumänien 02.11.2020 –06.11.2020

AHK-Zielmarktanalyse 2020
Elektrifizierung der Apuseni-Dörfer in Rumänien

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