(GTAI) - Rumänien will in den kommenden sechs Jahren rund 6 Milliarden Euro in die Digitalisierung investieren. Daon sollen 2,6 Milliarden Euro in die öffentliche Verwaltung fließen. Mithilfe europäischer Finanzzuschüsse will der Staat Projekte in der Forschung und Entwicklung, der Innovationsförderung sowie in der Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Die Regierung plant in den kommenden zwei Jahren 45 Millionen Euro in E-Government zu investieren, um eine zentral gesteuerte virtuelle Verwaltungsplattform - eine sogenannte Cloud Guvernamental - einzurichten.

Für weitere 10 Millionen Euro sollen die Steuerverwaltung, Justizbehörden und das Innenministerium digitalisiert werden. Ziel ist, alle administrativen Einheiten miteinander zu verbinden. Das Finanzamt, das Handelsregisteramt, die Polizei und das Dienstleistungszentrum im Bürgeramt sollen auf die gleiche Datenplattform zugreifen können. Denkbar wäre, dass das Handelsregisteramt auf Nachfrage Daten von weiteren Behörden abrufen darf, etwa über Steuerrückstände oder gerichtliche Verfahren einzelner Unternehmen. Federführend umsetzen soll diese Transformation die dafür im Herbst 2020 neu gegründete Behörde Autoritatea pentru Digitalizarea României (ADR). In den kommenden sechs Jahren will die Regierung für dieses Vorhaben rund 2,6 Milliarden Euro ausgeben.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei Germany Trade & Invest

Weitere Meldungen

Suche IXPOS-News

Der Leitfaden „Industriewassermanagement“ zeigt, wie Wasser in Industrieprozessen nachhaltig und effizient genutzt werden kann.

Mehr lesen

Die USA sind Haupthandelspartner der hessischen Maschinenbauer, aber auch die Importe aus China steigen ebenfalls zweistellig an.

Mehr lesen

Geschäftsreisen sollen zunehmend wieder physisch durchgeführt werden

Mehr lesen