(GTAI) - Die Abfallreform gehört zu den wichtigsten Aufgaben der russischen Regierung. Zwar stellen sich Erfolge nur langsam ein. Doch die deutsche Wirtschaft hat sich bereits gut positioniert.

Jedes Jahr entstehen in Russland 70 Millionen Tonnen Hausmüll. Die Menge steigt laut Umweltministerium jährlich um etwa 3 Prozent. Bislang werden nur fünf bis sieben Prozent verarbeitet, der Rest landet auf Deponien.

Aber viele Müllhalden sind überfüllt. Es kommt häufig zu Bränden, Ausgasungen oder belastetem Sickerwasser. Deshalb startete Russland am 1. Januar 2019 die Reform seiner Abfallwirtschaft. Jede Gebietskörperschaft muss ein Entsorgungsunternehmen beauftragen, das den Hausmüll einsammelt, sortiert und verwertet. Die Deponiequote soll bis 2024 auf 64 Prozent sinken. Dafür sind über 4,2 Milliarden Euro Investitionen vorgesehen, ein Drittel davon kommt aus dem Staatshaushalt.

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