(GTAI) - Russlands Kampf mit den Abfallbergen konzentrierte sich in den letzten Monaten vor allem auf Siedlungsmüll. Doch während pro Jahr rund 70 Millionen Tonnen Hausmüll anfallen, ist das Volumen der Industrieabfälle weitaus größer. Laut Umweltministerium entsteht jedes Jahr ein gigantisches Aufkommen von über 7 Milliarden Tonnen. Davon entfallen allerdings 94 Prozent auf die Rohstoffförderung, denn einberechnet werden auch die Abraumhalden der Kohleindustrie, Ölschlämme und Restprodukte der Erzgewinnung.

Etwa die Hälfte aller Industrieabfälle werden verwertet. Bei den Unternehmen steigt das Interesse an einer Kreislaufwirtschaft. Sie wollen damit ihre Kosten optimieren, staatlichen Regulierungen zuvorkommen und auf die Wünsche der Kunden eingehen.

Vor allem Konzerne, die einen Großteil ihres Umsatzes im Ausland erzielen, müssen zunehmend Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigen. "Europäische Abnehmer erwarten, dass ihre Lieferanten die sogenannten ESG-Faktoren (Environmental, Social and Corporate Governance) erfüllen", erklärt Florian Willershausen, Vorstand bei der Moskauer Beratungs- und Investmentgesellschaft Creon Group. Dazu gehöre auch, auf Produkte zu verzichten, die ausschließlich mit Rohstoffen ohne Recyclinganteil hergestellt wurden.

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