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(GTAI) - Eine altersschwache Infrastruktur und Unfälle führen in Russland jährlich zu mindestens 10.000 Öllecks, schätzt Greenpeace. Häufig werden die Defekte und ihre Folgen erst spät oder gar nicht bemerkt. Rund 9.000 Tonnen Öl entwichen im Mai 2021 aus einer Pipeline der Lukoil-Lagerstätte Oshskoye in der Republik Komi und gelangten über die Flüsse Kolwa und Petschora in die Barentssee.

Der globale Klimawandel verschärft die Situation. Rund 45 Prozent der Öl- und Erdgasfelder in der Arktis stehen auf instabilem Grund, meldet der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC). Der auftauende Permafrostboden kann zum Absacken von Bohrtürmen und Pipelines führen. Weitere Öllecks sind die Folge. Die Behörden in Russland reagieren mit der Einführung neuer Haftungsregeln für die Erdölbranche. Konzerne müssen Rücklagen für Schadenersatz bilden und Pläne mit Maßnahmen zur Vermeidung und Beseitigung von Ölunfällen vorlegen.Lesen Sie den ganzen Artikel bei Germany Trade & Invest

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