(GTAI) - Photovoltaik-Freiflächenanlagen können nun mit der Erzeugung von Agrarprodukten gekoppelt werden. So hat die Oregon State University im Rahmen der Studie PLOS One ein Verfahren entwickelt, mit dem das kühlere Mikroklima unterhalb von höher gelegten Solarpaneelen für die Pflanzenzucht genutzt werden kann. Umgekehrt kühlen die Pflanzen die PV-Anlagen am Tag von unten. Es wird geschätzt, dass allein in den USA bis zu 2 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche bis 2030 mit PV-Freiflächenanlagen diese Art gekoppelt werden können.

Das Verfahren hat die Bezeichnung APV (Agrivoltaics) erhalten. In Massachusetts wird es genutzt, um den Aufbau einer 30 Hektar PV-Freiflächenanlage mit einer Kapazität von 1,6 Gigawatt mit der Cranberry-Zucht zu verbinden. In Minnesota wiederum gewinnt der Boden unterhalb der Panels an Feuchtigkeit zurück und kann sich auf diese Weise von der jahrzehntelangen Übernutzung regenerieren. Firmen wie BlueWave oder Lightsource BP haben APV in ihre Planungen und Anwendungen bereits aufgenommen.

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