(GTAI) - Dem indischen Druckgewerbe stehen schwierige Zeiten bevor. Im Zuge der Coronakrise und des mehrwöchigen Lockdowns im April und Mai ist in vielen Segmenten die Nachfrage nach Druckerzeugnissen stark zurückgegangen. Allein in diesen beiden Monaten ist der Ausstoß gemessen am Produktionsindex der verarbeitenden Industrie um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen. Für das laufende Finanzjahr 2020/21 (1. April bis 31. März) erwarten die Unternehmen aus dem Druckgewerbe Umsatzeinbußen zwischen 25 und 35 Prozent, so das Ergebnis einer Umfrage der Fachzeitschrift Indian Printer and Publisher.

Auch wenn die indische Wirtschaft seit Anfang Juni wieder schrittweise hochgefahren wird, die meisten Druckereien rechnen erst im Frühjahr 2021 mit einer Belebung des Geschäfts. Neben der sinkenden Nachfrage nach Printerzeugnissen, bereitet auch die Einhaltung der Vorschriften zur Hygiene und räumlichen Distanz am Arbeitsplatz den Unternehmen Kopfzerbrechen. Diese lassen sich vor allem in kleinen und mittelständischen Druckbetrieben nur schwer umsetzen, so die Aussage der All India Federation of Master Printers (AIFMP). Um die Auflagen zu erfüllen, können viele Betriebe maximal 30 Prozent ihrer Kapazitäten nutzen.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei Germany Trade & Invest

Weitere Meldungen

Suche IXPOS-News

Der Leitfaden „Industriewassermanagement“ zeigt, wie Wasser in Industrieprozessen nachhaltig und effizient genutzt werden kann.

Mehr lesen

Die USA sind Haupthandelspartner der hessischen Maschinenbauer, aber auch die Importe aus China steigen ebenfalls zweistellig an.

Mehr lesen

Geschäftsreisen sollen zunehmend wieder physisch durchgeführt werden

Mehr lesen