(IHK-Exportakademie) - Russland und Iran sind bekannte Beispiele, doch auch für viele weitere Märkte bestehen Exporteinschränkungen der EU. Welche Regelungen wo und für wen gelten, wie rechtskonformer Handel auch mit Embargo-Staaten möglich ist und was ein effektives Compliance-System leisten kann, wird bei einem Seminar am 16. April in Ulm erklärt.

Eine intensive Beschäftigung mit dem Thema lohnt, denn bei Verstößen gegen die Vorschriften drohen empfindliche Sanktionen gegen die Verantwortlichen und das Unternehmen, etwa Geld- und Bußgeldstrafen oder auch der Entzug von Verfahrenserleichterungen.

In den Räumen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm geht es ab 10 Uhr zunächst um die den Embargos zugrundeliegende Systematik. Die Teilnehmer erfahren, welche länder- beziehungsweise personenbezogenen Regelungen zu berücksichtigen sind und was die Vorschriften für einzelne Länder im Detail beinhalten. Weitere Inhalte sind die vertragliche Absicherung, geeignete interne Compliance-Maßnahmen und die Risikominimierung für das eigene Unternehmen.

Ausgerichtet wird die Schulung von der Exportakademie der baden-württembergischen IHKs. Wer dabei sein möchte, zahlt netto 490 Euro und sollte sich bis zum 30. März anmelden.

Weitere Details finden Sie auf der Website der IHK-Exportakademie.

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