(GTAI) - In seinem Empfehlungsschreiben für Italien betonte der Europäische Rat 2020 die Notwendigkeit, umgehend Rahmenbedingungen für den digitalen Wandel zu schaffen und entsprechende Investitionen zu fördern. Ein zentraler Punkt ist dabei die digitale Infrastruktur, bei deren Entwicklung Italien zum Teil noch zurückliegt.

Der Ausbau des Ultrabreitbandnetzes läuft zweigleisig: durch private Operatoren in den für sie rentablen Regionen (insbesondere TIM) und durch das von der Regierung Renzi gegründete Unternehmen Open Fiber, in schwerer zugänglichen oder ländlichen Regionen.

Open Fiber ist dabei für den Bau und den Wholesale-Vertrieb aber nicht für das Endkundengeschäft zuständig. Das Unternehmen wurde als staatlich gelenktes Organ gegründet, zu gleichen Teilen bestehend aus der staatlichen Entwicklungsbank cdp und dem größten Stromkonzern des Landes, Enel. Enel ist privatisiert, aber noch zu 23,6 Prozent im Besitz des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung. Enel soll und wird nun auch, offenbar auf Druck, 40 bis 50 Prozent von Open Fiber an den australischen Investmentfonds Macquarie verkaufen.

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