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(DIHK) - Die deutsche Wirtschaft und die Entwicklungszusammenarbeit verfolgen viele gemeinsame Ziele. Die Synergien noch weiter auszubauen, ist Ziel einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Unternehmen möchten Beziehungen zu anderen Unternehmen im Ausland knüpfen und weltweit Geschäfte abwickeln – dabei leistet der DIHK gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern und den Deutschen Auslandshandelskammern Unterstützung.

Die GIZ hilft im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei, die nachhaltigen Aspekte in unternehmerischen Beziehungen über das bereits Erreichte hinaus zu verstärken. Dabei geht es also darum, die Betriebe etwa bei der Berücksichtigung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte noch weiter voranzubringen.

Beispielsweise sollen und wollen deutsche Technologieanbieter auch in Schwellen- und Entwicklungsländern einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sie verfügen über das technische Know-how und vielfach auch über die Zugänge zu Wirtschaft und Politik vor Ort. Die GIZ kann in entsprechende Projekte ihre umweltpolitische Expertise einbringen.

Intensive Zusammenarbeit für mehr Nachhaltigkeit

Eine Win-win-Situation, die schon heute gepflegt wird: über einen regen Personalaustausch zwischen GIZ und IHK-Organisation sowie in zahlreichen gemeinsamen Projekten rund um Berufliche Bildung, Menschenrechte, Klimaschutz oder Ernährungswirtschaft.

Mit dem neuen Abkommen, das GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner und DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am 17. November unterzeichneten, wird die Zusammenarbeit fortgeführt und noch weiter verstärkt. Die Kooperationsvereinbarung ist die dritte ihrer Art.

Bei der GIZ handelt es sich um die größte Durchführungsorganisation des BMZ. Mit 23.600 Mitarbeitenden und einem Geschäftsvolumen von 3,3 Milliarden Euro steuert sie aktuell rund 1.600 Projekte.


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