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(DIHK) - Die kaspische Region gewinnt als Energiedrehscheibe, wie auch als Transitknotenpunkt zwischen Europa und Asien an Attraktivität. Über die wirtschaftlichen Potenziale der Region rund ums Kaspische Meer und die Investitionsmöglichkeiten für europäische Investoren informieren ausgewiesene Experten beim "2nd Caspian Europe Forum" Anfang Oktober in Berlin. Eine begrenzte Zahl von Besuchern kann physisch teilnehmen; alternativ gibt es ein Online-Format.

Das Kaspische Meer ist mit einer Fläche von 380.000 Quadratkilometern das größte Binnengewässer der Welt. Es liegt an der Schnittstelle zwischen Asien und Europa; direkt angrenzende Staaten sind Aserbaidschan, Iran, Kasachstan, Russland und Turkmenistan.

Die Region punktet mit Rohstoffen – und mit ihrer Lage zwischen Asien und Europa
Wirtschaftliche Bedeutung kommt der Region insbesondere wegen ihrer immensen Erdgas- und Erdölvorkommen zu. Darüber hinaus spielt das Kaspische Meer mit seinen Häfen eine wichtige Rolle als logistischer Hub – etwa auf der "Neuen Seidenstraße". Nicht zuletzt stammen 90 Prozent des weltweit verkauften Kaviars aus dem Binnengewässer. Als Grundlage für eine verbesserte Zusammenarbeit der fünf Anrainerstaaten dient eine Übereinkunft aus dem Jahr 2018.

Informationen und B2B-Gespräche an zwei Tagen
Eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich ein Bild von den Potenzialen dieser interessanten Region zu machen, bietet das Caspian Europe Forum am 5. und 6. Oktober. Im Unterschied zum Vorjahr haben die Gäste parallel zum Fachprogramm jeweils ab 9 Uhr die Chance, virtuelle Messestände zu buchen und Matchmaking-Gespräche mit potenziellen Partnern aus der Region zu führen. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Themenfeldern Logistik und Infrastruktur, Energie und Nachhaltigkeit, der digitalen Wirtschaft, Tourismus, Berufsbildung, Landwirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Direktinvestitionen.

Organisiert wird das Forum von der Beratungsgesellschaft Maleki Corporate Group, zu den Partnern zählen unter anderem die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien, die Deutsch-Aserbaidschanische Auslandshandelskammer und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, dessen Außenwirtschaftschef Volker Treier als Redner dabei ist.

Die Konferenzsprache ist Englisch. Wer persönlich vor Ort sein möchte, zahlt für einen Tag 400 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, beide Tage kosten netto 640 Euro. Die Online-Teilnahme ist kostenfrei. Detaillierte Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie unter www.maleki.de.

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