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(BMWi) - Vom 09.05.2022 bis zum 13.05.2022 führt die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK Südliches Afrika), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Markterkundungsreise zum Thema Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen nach Namibia durch.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und –dienstleistungen” und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Namibia stellt einen stetigen Anstieg der Kriminalitätsraten fest. Vor allem in den städtischen Randgebieten führen große Einkommensunterschiede und die Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Politik zu einer Verschlechterung der allgemeinen Sicherheitslage. Wohnungseinbrüche und bewaffnete Raubüberfälle ereignen sich täglich. Sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich besteht daher ein signifikanter Bedarf an Sicherheitslösungen. Der Rückgriff auf den Privatsektor ist dabei sehr hoch. In Namibia gibt es rund doppelt so viele Beschäftigte im Bereich der privaten Sicherheitstechnologie und -dienstleistungen wie bei der Polizei. Insgesamt sind geschätzt über 2000 Sicherheitsfirmen im Land ansässig. Die Branche für private Sicherheit in Namibia umfasst ein breites Spektrum an Dienstleistungen. Zu den wichtigsten gehören Überwachungs- und Reaktionsdienste, Sicherheitspersonal für Geldtransporte, Veranstaltungssicherheit, Personenschutz, Privatinvestigation, Fahrzeugüberwachung, Brandschutz und Schlüsseldienste. Klassische Marktsegmente sind Lösungen für Zugangskontrollen, Kameraüberwachung, Drohnen, Einbruchsmelde- und Alarmsysteme, Sicherheitszäune, Schlösser sowie Brandschutz. Auch digitale Technologien für Smart Homes sind gefragt.

Deutschland und Namibia verbindet eine langjährige gemeinsame Geschichte, und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind vielfältig. Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ist integraler Bestandteil und eine tragende Säule der besonderen Beziehungen zwischen Namibia und Deutschland. Im Rahmen der Reise werden die Delegationsteilnehmer/innen die Gelegenheit haben, Termine in offiziellen und privatwirtschaftlichen Institutionen wahrzunehmen und hierbei wertvolle Informationen zu aktuellen sowie geplanten Projekten zu erhalten. Mittels eines Vorbereitungswebinars, eines Delegationsbriefings, eines ganztägigen Fachsymposiums, einer Vielzahl an Gruppenbesuchen bei industrierelevanten Firmen, Multiplikatoren, Institutionen und Ministerien sowie Start-Ups, erhalten deutsche Unternehmen während der fünftägigen Reise einen tieferen Einblick in den Zielmarkt und die damit verbundenen Marktpotenziale im Sektor der zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Namibia. Darüber hinaus informieren Marktexperten aus Deutschland und Namibia über Entwicklung, Rahmenbedingungen, Einfuhrbestimmungen und Geschäftschancen in der namibischen Wirtschaft. Dies sind gute Voraussetzungen für deutsche Unternehmen zur Markterschließung.

Greifbare Vorteile für Sie als Teilnehmer/-in:

  • Zielmarktanalyse: Detaillierte, themenbezogene Informationen zum Markt werden Ihnen vor der Reise zur optimalen Vorbereitung bereitgestellt (Format: schriftlich und Onlinepräsentation).
  • Ausführliches Programm: Das fünftägige Programm ermöglicht Ihnen die Sondierung von Geschäftsmöglichkeiten. Lokale und deutsche Experten stellen vor Ort wichtige Informationen für den potentiellen Marktzugang bereit, um somit das nötige Verständnis für den Zielmarkt zu erhalten und zu vertiefen. Gruppenbesuche bei industrierelevanten Firmen, Multiplikatoren sowie Fachsymposien und Seminare tragen zusätzlich zur erfolgreichen Markterkundung bei.
  • Networking und Kontaktaufbau mit potenziellen Geschäftspartnern: Vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung und Kontaktaufbau zwischen teilnehmenden Delegierten aus dem öffentlichen sowie privaten Sektor in Namibia.
  • Flexibles Umstellen auf ein Online-Angebot basierend auf den COVID-19 Entwicklungen im Zielland.

Teilnahmebedingungen

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem digitalen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). 

Anmeldeschluss 25. Februar 2022

Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben. Bei Fragen kontaktieren Sie gerne die AHK Südliches Afrika.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch dem Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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